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Europäischer Gerichtshof: Schutz von Wölfen wird ausgeweitet

Wölfe müssen auch dann geschützt werden, wenn sie in Dörfer kommen. Nur bei konkreten Bedrohungen dürfen sie laut Urteil des Europäischen Gerichtshofs eingefangen werden.

Nach europäischem Umweltrecht sind Wölfe auch in Siedlungen streng geschützt. Das entschied der Europäische Gerichtshof EuGH. Demnach gelte der Schutz für die Tiere "unabhängig davon, ob sie sich in ihrem gewöhnlichen Lebensraum, in Schutzgebieten oder aber in der Nähe menschlicher Niederlassungen befinden". Ausnahmen von den Regeln sind nur dann zulässig, wenn etwa die öffentliche Sicherheit oder die Volksgesundheit bedroht wird.


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EuGH erteilt pauschaler Wolfsjagd eine Absage

 

Zum heutigen Urteil des Europäischen Gerichtshof zur Frage, ob und unter welchen Umständen Wölfe geschossen werden dürfen, erklärt Silvia Bender, Abteilungsleiterin für Biodiversität beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

„Mit dem heutigen Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Wolfsjagd haben die Forderungen nach immer schärferen Gesetzen und Verordnungen gegen die Wiederausbreitung der Wölfe einen klaren Dämpfer erhalten. Pauschale Rudelabschüsse auf Verdacht hin dürften kaum rechtskonform sein. Im Urteil wird betont, dass Abschüsse selektiv und gezielt sein müssen. Da außerdem der Herdenschutz in den allermeisten Fällen eine bestehende Alternative zur Wolfsjagd darstellt, sollten sich auf Abschussquoten beruhende ungezielte Tötungen ebenfalls kaum umsetzen lassen. Damit wären auch wolfsfreie Zonen nicht mit EU-Recht vereinbar.


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Nachhaltig renovieren
 

Beim Tierschutzverein Radeberg tut sich immer was. Aktuell arbeiten wir an einer Renovierung unserer Außengehege. Der wenig ansehnliche und staubige Lehmstreifen vor den Katzenzimmern soll bis zum Hoffest am 31.08.2019 einem ansehnlicheren und leichter zu pflegenden Pflaster weichen.


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Katzen in sengender Hitze ausgesetzt

Gerade zur Urlaubszeit sind solche Vorfälle immer wieder zu beobachten, sagt der Chef des Radeberger Tierheims. Die Einrichtung braucht dringend mehr Platz.
 

Radeberg. Matthias Kuri, Vorsitzender des Tierschutzvereines Radeberg ist über so viel Unvernunft noch immer aufgebracht. „Das war einer der heißesten Tage. Irgendjemand hat die Tiere einfach bei uns vor die Tür gestellt.

 Ohne einen Tropfen Wasser, eingesperrt in einen kleinen Korb. Sie hätten sterben können“, berichtet er. Es handelte sich um zwei sichtlich erschöpfte Katzen, die die Mitarbeiter des Tierheims dann aus dem Korb holten. „Sie müssen am Nachmittag hier abgestellt worden sein. Um 13 Uhr endete die Frühschicht, um 18 Uhr kamen dann die Mitarbeiter zur Abendfütterung. Dazwischen muss es passiert sein.“


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Feiertage mit 40 Katzen

Das Radeberger Tierheim hat außergewöhnlich viele Tiere zu versorgen. Abgegeben wird aber derzeit kein Bewohner.

Radeberg. Mitunter macht das Tierheim Radeberg eine Ausnahme. In dem Haus in Lotzdorf wohnen normalerweise nur Katzen. Jetzt ist ein stacheliger Vierbeiner dazugekommen. „Kurz vor Weihnachten haben wir die Nachricht erhalten, dass auf einem Parkplatz in Radeberg ein junger Igel gefunden wurde. Ob wir ihn nicht aufnehmen können“, erzählt Matthias Kuri, der Vorsitzende des Tierschutzvereins Radeberg.


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